VITA

Der deutsche Dirigent Mario Hartmuth ist seit der Spielzeit 24/25 als 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD am Niedersächsischen Staatstheater Hannover engagiert.

Hier leitete er die Premieren von Die tote Stadt, Don Giovanni und Pagliacci, die Wiederaufnahmen von Der Rosenkavalier, Le nozze di Figaro, Tosca, Rigoletto, Messa da Requiem und Hänsel und Gretel, sowie Vorstellungen von Lohengrin und La Bohème. Im 8. Sinfoniekonzert ist er mit Schostakowitschs 10. Sinfonie und Bergs Violinkonzert zu erleben (Solistin: Antje Weithaas).

Regelmäßig dirigiert Mario Hartmuth an renommierten Opernhäuser wie die Oper Leipzig, Staatstheater am Gärtnerplatz, Theater Würzburg, Theater Coburg, Landestheater Eisenach, Landestheater Flensburg, Theater Ulm. Im Konzert gastierte er unter anderem beim MDR Sinfonieorchester, Philharmonie Baden-Baden, Thüringen Philharmonie Gotha sowie den Landesjugendorchestern von Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen und des Saarlands. Früher Engagements führten ihn ans Staatstheater Kassel und ans Staatstheater Meiningen, wo er sich ein umfangreiches Repertoire erarbeiten konnte (u.a. Götterdämmerung, Wozzeck, Ariadne auf Naxos, Capriccio, Otello, Don Giovanni, Hoffmanns Erzählungen, Der Freischütz, Lucia di Lammermoor, Cavalleria Rusticana/Pagliacci). Sein Schwerpunkt im Konzertbereich legt er auf Werke der Spätromantik und des frühen 20. Jahrhunderts (Eine Alpensinfonie, Also sprach Zarathustra, Rachmaninoff-Sinfonische Tänze oder Bartók-Konzert für Orchester). Mario Hartmuth widmet sich zudem mit großer Begeisterung der Musik unserer Zeit. So leitete er 2024 die Uraufführung von DEFEKT bei der Münchener Biennale und übernahm im Rahmen der DOCUMENTA 15 bei der spartenübergreifenden Stückkreation Temple of alternative histories von Thorleifur Örn Arnarsson die musikalische Gesamtleitung.

Als Assistent von Cornelius Meister und dem ORF Wien erarbeitete Mario Hartmuth zahlreiche Hauptwerke des 20. und 21. Jahrhunderts und war unter anderem als Klangregisseur bei Stockhausens Gruppen sowie bei den Salzburger Festspielen tätig. Seit 2021 ist Mario Hartmuth zudem künstlerischer Leiter des Deutschen Kinderärzteorchesters, das Benefizkonzerte zugunsten von Kinderhilfsorganisationen in den großen deutschen Konzertsälen veranstaltet, zuletzt in der Tonhalle Düsseldorf und der Hamburger Laeiszhalle.

Mario Hartmuth studierte Dirigieren mit Hauptinstrument Horn in Weimar bei Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Gunter Kahlert. Wertvolle Impulse erhielt er von Prof. Mark Stringer an der mdw in Wien. Seine Ausbildung ergänzte er durch zahlreiche Meisterkurse unter anderem bei Jorma Panula, Marko Letonja, Johannes Kalitzke, Andreas Schüller, Roberto Paternostro, Rasmus Baumann, Clark Rundell, Pavel Baleff und Jörg-Peter Weigle. Er war Stipendiat des Forum Dirigieren des Deutschen Musikrates, des Aspen Music Festival in den USA und erhielt das Deutschlandstipendium der Ernst-Abbe-Stiftung Jena.

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